Häufig gestellte
Fragen.
Alles, was Sie über Lebensmitteleinkauf, Essensplanung und Geldsparen in der Schweiz wissen müssen.
Bei den günstigsten Eigenmarken liegen Coop, Migros und Lidl heute fast gleichauf: Für 23 gleiche Grundnahrungsmittel kostet der Warenkorb zu Normalpreisen bei Coop CHF 48.07, bei Migros CHF 49.95 und bei Lidl CHF 50.37 (Eini-Preisdaten, September und Oktober 2026). Den Unterschied machen einzelne Produkte wie Olivenöl und vor allem die Aktionen der Woche. Alle Preise im Vergleich.
Gemäss der Haushaltsbudgeterhebung 2022 des Bundesamts für Statistik (BFS) gibt ein durchschnittlicher Schweizer Haushalt (2,08 Personen) CHF 629 pro Monat für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke aus, rund 6,3% des Bruttoeinkommens. Grössere Haushalte geben mehr aus: Paare mit drei oder mehr Kindern kamen in der Erhebung 2015–2017 auf CHF 1'082 pro Monat.
Essensplanung bedeutet, vor dem Einkaufen zu entscheiden, was man die Woche über essen möchte. Man plant die Mahlzeiten, erstellt eine Einkaufsliste und kauft nur, was man braucht. Das spart Geld auf drei Arten: weniger Lebensmittelverschwendung (eine durchschnittliche Person in der Schweiz wirft 90 kg Essen pro Jahr weg), weniger Impulskäufe (20–30% der Lebensmittelausgaben) und klügere Ladenwahl (Grundnahrungsmittel beim Discounter, frische Produkte auf dem Markt). Lesen Sie unseren vollständigen Ratgeber.
Aldi und Lidl liegen preislich sehr nahe beieinander, wobei Aldi insgesamt typischerweise 1–3% günstiger ist. Aldi ist tendenziell günstiger bei Milchprodukten und Eiern, während Lidl bei Grundnahrungsmitteln wie Pasta und Konserven oft vorne liegt. Beide sind deutlich günstiger als Coop und Migros — in der Regel 20–30% weniger für vergleichbare Produkte.
Pro Person werden in der Schweiz zu Hause rund 90 kg essbare Lebensmittel pro Jahr weggeworfen, im Wert von über CHF 600 (ETH-Studie im Auftrag des BAFU, 2019). Die wirksamsten Strategien sind: 1) Mahlzeiten vor dem Einkaufen planen, 2) Eine Liste erstellen und sich daran halten, 3) Datumsetiketten verstehen — «Mindestens haltbar bis» bedeutet nicht, dass das Lebensmittel danach schlecht ist, 4) Lebensmittel richtig lagern, 5) Ein «Zuerst essen»-Fach im Kühlschrank einrichten, 6) Produkte einfrieren, bevor sie verderben, 7) Reste zu neuen Mahlzeiten verarbeiten. Lesen Sie unseren vollständigen Ratgeber.
Je nachdem, was du brauchst: Eini. für den automatischen Wochen-Menüplan samt Einkaufsliste aus den aktuellen Aktionen und den Preisvergleich über acht Händler; dazu die Apps deiner Händler für Treue-Coupons und Punkte. Aktions- und Prospekte-Apps zeigen dir Angebote, die Planung bleibt dort aber bei dir. Mehr dazu: Spar-App Schweiz: welche App wirklich spart.
Für das Grundsortiment kaum: Bei den Preiseinstiegslinien liegen Coop, Migros und Lidl beim gleichen Warenkorb nur 4,6 % auseinander. Es lohnt sich bei einzelnen Produkten, deren Preise weit auseinandergehen (im Vergleich etwa Olivenöl oder Thunfisch im Mehrfachpack), und vor allem bei den Aktionen der Woche, die bei jeder Kette anders sind. Ein zweiter Laden lohnt sich vor allem, wenn er auf dem Weg liegt. Zum Preisvergleich.
Das hängt davon ab, wie du heute einkaufst. Als Beispiel: Eine vierköpfige Familie mit CHF 1'200 Monatsausgaben, die nach Aktionen plant, weniger wegwirft und Grundnahrungsmittel beim Discounter kauft, kann in der Grössenordnung von CHF 150 bis 300 pro Monat sparen. Das ist eine Beispielrechnung von Eini, kein gemessenes Ergebnis und keine Garantie. Die drei Hebel sind weniger Food Waste, weniger Impulskäufe und die klügere Ladenwahl.
Eini ist eine Schweizer Super-App zum Sparen im Alltag, mit fünf Modulen in einer App. Das Modul Lebensmittel erstellt automatisch deinen Wochen-Menüplan und die Einkaufsliste aus den echten Aktionen von Coop, Migros, Lidl, Aldi, Denner, Aligro, Volg und Otto's und vergleicht die Preise aller acht Händler. Eini Premium enthält vier weitere Module: Karriere, Steuern, Wohnen und Versicherung. Ein Reise-Modul ist als Nächstes geplant. Eini gibt es auf Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch, für iOS und Android. Alle Fakten zu Eini auf einen Blick.
Schweizer Lebensmittelpreise liegen ca. 50% über dem EU-Durchschnitt. Die Gründe: hohe Löhne (Detailhandelsmitarbeitende verdienen CHF 4'000–5'500/Monat), strenge Importvorschriften und Zölle auf Agrarprodukte, der «Hochpreisinsel»-Effekt, hohe Immobilienkosten für Geschäfte, strenge Qualitäts- und Kennzeichnungsstandards sowie der Schutz einheimischer Landwirte durch Subventionen und Importkontingente.
M-Budget ist die Eigenmarke von Migros im Preiseinstiegssegment. Sie umfasst Hunderte von Produkten wie Milchprodukte, Brot, Teigwaren, Reinigungsmittel und mehr. M-Budget-Produkte kosten typischerweise 30–50% weniger als vergleichbare Migros-Standardprodukte und sind oft preislich konkurrenzfähig mit Aldi und Lidl. Das Pendant bei Coop heisst Prix Garantie. Beide sind ideal für preisbewusste Familien.
Cumulus (Migros) und Supercard (Coop) sind die zwei grössten Treueprogramme der Schweiz. Cumulus vergibt 1 Punkt pro ausgegebenem Franken, 500 Punkte = CHF 5 Gutschein, plus personalisierte Multiplikator-Angebote (2x–10x Punkte). Aktive Nutzer verdienen CHF 60–150 pro Jahr. Supercard (Coop) funktioniert ähnlich mit Superpunkten und Partnerschaften mit anderen Händlern. Beide Programme sind kostenlos — rund 3 Millionen Schweizer nutzen Cumulus.
Ja, mit guter Planung ist das machbar. Die Schlüsselstrategien: Mahlzeiten rund um günstige Schweizer Klassiker planen (Rösti, Älplermagronen, Suppen), saisonales und lokales Gemüse verwenden, 2–3 pflanzliche Mahlzeiten pro Woche einplanen (Linsen und Bohnen sind sehr günstig), Grundnahrungsmittel beim Discounter kaufen und immer Reste einplanen. Eine Beispielwoche mit Gerichten wie One-Pot Pasta, Linsensuppe, Rösti und Älplermagronen kostet inkl. Frühstück und Mittagessen ca. CHF 138. Sehen Sie unsere vollständigen Wochenpläne.
Aligro ist die grösste Grosshandelskette der Schweiz, vergleichbar mit Metro. Sie steht sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen offen (mit kostenloser Mitgliedskarte). Die Preise liegen typischerweise 15–30% unter dem Detailhandelspreis, besonders bei Grosspackungen, Speiseölen, Konserven und Reinigungsmitteln. Lohnend für Familien, die auf Vorrat kochen. Standorte hauptsächlich in der Romandie und grösseren Deutschschweizer Städten.
Laut Bundesamt für Umwelt (BAFU) rund 2,8 Millionen Tonnen pro Jahr über die ganze Lebensmittelkette, das sind etwa 310 kg pro Person (Schätzung 2024; Basiswert 2017: 330 kg). Zu Hause wirft jede Person rund 90 kg essbare Lebensmittel pro Jahr weg, im Wert von über CHF 600 (Studie der ETH Zürich im Auftrag des BAFU, 2019). Der Bundesrat will die vermeidbaren Lebensmittelverluste bis 2030 gegenüber 2017 halbieren.
Saisonales Schweizer Gemüse und Obst spart 40–100% im Vergleich zu importierten Alternativen. Frühling (März–Mai): Spargeln, Radieschen, Spinat, Erdbeeren. Sommer (Juni–August): Tomaten, Zucchetti, Peperoni, Beeren, Steinobst. Herbst (September–November): Kürbis, Äpfel, Birnen, Lauch, Wurzelgemüse. Winter (Dezember–Februar): Kohl, Kartoffeln, Rüebli, Zwiebeln, Lageräpfel. Ein Kilo Schweizer Tomaten im Juli: CHF 3–4, importiert im Januar: CHF 6–8.
Seit dem 1. Januar 2025 gilt: Das BAZG (Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit) hat die Wertfreigrenze auf CHF 150 pro Person und Tag halbiert. Überschreitest du die CHF 150, wird auf dem gesamten Betrag 8.1% Mehrwertsteuer fällig. Fleisch ist auf 1 kg pro Person beschränkt. Auch mit den neuen Regeln spart Einkaufstourismus 30–40% — rechne aber Benzinkosten und Zeitaufwand ein; es lohnt sich vor allem für grössere Monatseinkäufe, wenn du weniger als 30 Minuten von der Grenze entfernt wohnst. Beliebte Ziele: Konstanz, Lörrach und Waldshut.
Ja, Eini. ist in vier Sprachen verfügbar: Deutsch, Französisch (Français), Italienisch (Italiano) und Englisch. Die App erkennt automatisch Ihre Spracheinstellung und zeigt Supermarkt-Angebote, Essenspläne und die Benutzeroberfläche in Ihrer bevorzugten Sprache an. So ist Eini. für alle Bewohner der Schweiz zugänglich.
«Aktionen» sind wöchentlich wechselnde Rabatte und ein fester Bestandteil der Schweizer Einkaufskultur. Jeder Supermarkt lanciert jede Woche neue Aktionen, typischerweise mit 15–20% Rabatt, teilweise bis zu 50%. Zu finden im Migros-Magazin, in der Coop-Zeitung, in Flyern und in den Apps der Händler. Die beste Strategie: haltbare Grundnahrungsmittel auf Vorrat kaufen, wenn sie in Aktion sind.
Beide sind Genossenschaften und kontrollieren zusammen rund 80% des Schweizer Lebensmittel-Detailhandels. Stand 2025 hat Coop (ca. 43% Marktanteil) Migros (ca. 37%) überholt. Wichtigster Unterschied: Migros verkauft in normalen Filialen keinen Alkohol und keinen Tabak — dafür gibt es Denner, das zu Migros gehört. Die Budget-Linie von Migros heisst M-Budget, jene von Coop Prix Garantie. Migros ist bei vergleichbaren Produkten in der Regel 5–10% günstiger.
Typischerweise nach 17 Uhr, mit 25–50% Rabatt auf Produkte kurz vor dem Ablaufdatum. Achten Sie auf gelbe oder rote Aktions-Kleber bei Milchprodukten, Fleisch, Fertiggerichten und Backwaren. Zusätzlich verkaufen viele Läden und Bäckereien überschüssige Lebensmittel günstiger über Apps zur Lebensmittelrettung.
Bauen Sie Mahlzeiten rund um günstige Grundnahrungsmittel auf (Linsen, Reis, Teigwaren, Kartoffeln, Eier). Kaufen Sie saisonal und lokal, nutzen Sie M-Budget und Prix Garantie, kochen Sie in grösseren Mengen vor und planen Sie 2–3 fleischlose Mahlzeiten pro Woche ein. Den Grundeinkauf bei Aldi oder Lidl erledigen. Eine Einzelperson kann sich so für CHF 400–500 pro Monat gut ernähren.
Eini. erstellt personalisierte Wochenpläne mit unserem eigenen Algorithmus — basierend auf Haushaltsgrösse, Ernährungsvorlieben, Budget und aktuellen Aktionen. Saisonale Zutaten und Produkte in Aktion werden priorisiert. Daraus entsteht automatisch eine Einkaufsliste mit dem günstigsten Preis bei 8 Läden. Überlappende Zutaten minimieren die Verschwendung.
Solche Apps verkaufen überschüssige Lebensmittel von Läden, Bäckereien und Restaurants zu einem reduzierten Preis. Du bestellst in der App und holst das Essen im angegebenen Zeitfenster ab.
Acht: Coop, Migros, Lidl, Aldi, Denner, Aligro, Volg und Otto's — damit sind Premium-, Discount- und Grosshandelssegment abgedeckt.
Eini. ist gratis herunterzuladen. Das Stöbern in aktuellen Aktionen und der Preisvergleich über acht Schweizer Händler sind kostenlos, ebenso dein erster Menüplan. Danach gibt es zwei Abos, abgerechnet über den App Store oder Google Play: das Food-Abo für CHF 1.00 pro Woche mit unbegrenzten Menüplänen und Einkaufslisten sowie Eini Premium für CHF 3.00 pro Woche oder CHF 90.00 pro Jahr, das alles enthält — Menüplanung plus die Module Karriere, Steuern, Wohnen und Versicherung. Jedes Abo beginnt mit einer 7-tägigen Gratis-Testphase, verlängert sich automatisch und kann jederzeit in den Kontoeinstellungen deines Stores gekündigt werden. Im Browser auf app.eini.app kosten dieselben Abos CHF 4.00 pro Monat (Food) und CHF 13.00 pro Monat oder CHF 90.00 pro Jahr (Premium), bezahlt per Karte und gekündigt über den Link in der Bestätigungs-E-Mail oder in der Web-App.
Nein. Eini. ist eine unabhängige Schweizer App. Sie ist mit keinem Händler verbunden und wird von keinem Händler unterstützt oder gesponsert. Preise und Aktionen werden aus öffentlich zugänglichen Informationen zusammengestellt.
Eini übernimmt die Aktionen Woche für Woche, sobald jeder Händler sie veröffentlicht, nicht in Echtzeit. Die normalen Regalpreise, mit denen Eini rechnet, werden regelmässig überprüft. Regionale Angebote können in deiner Filiale abweichen: Massgebend ist immer der Preis im Laden.
Vier weitere Module, alle in Eini Premium enthalten. Karriere vergleicht deinen Lohn mit der offiziellen Schweizer Lohnstatistik für deine Funktion, deine Erfahrung und deine Grossregion und zeigt dir deinen nächsten Schritt. Steuern schätzt, was du in deiner genauen Gemeinde zahlst, und findet die Abzüge, die du geltend machen kannst. Wohnen sagt dir, ob dir nach einem Umzug am Monatsende mehr Geld bleibt — Miete, Steuern, Krankenkassenprämie und der echte Arbeitsweg zusammengerechnet. Versicherung hält jede Police und jede Kündigungsfrist an einem Ort, vergleicht Prämien und berechnet die passende Franchise. Ein Reise-Modul ist für später geplant.
Nein, Eini zeigt keine Werbung und verkauft deine Daten nicht. Deine Daten sind bei Übertragung und Speicherung verschlüsselt, und gescannte Dokumente werden ausgelesen und danach verworfen, nie gespeichert. Diese Website setzt keine Cookies und nutzt keine Analyse-Tools.
Ja, du kannst Eini auf einen einzigen Laden einstellen oder nur deine bevorzugten Läden wählen. Oder du lässt Eini die Liste für den günstigsten Warenkorb auf mehrere Läden verteilen.
Ja, die App funktioniert in der ganzen Schweiz. Steuern und Krankenkassenprämien decken alle 26 Kantone ab. Die Aktionen sind die nationalen Online-Angebote jedes Händlers, regionale Angebote können in deiner Filiale abweichen.
Dein Budget ist ein Richtwert. Eini plant so günstig wie möglich, aber der Plan kann darüber liegen: Im September 2026 lag rund jeder dritte Plan mit Budget darüber. Den Betrag siehst du vor dem Einkauf, und du kannst einzelne Gerichte tauschen.
Ja. Füge Eini als Konnektor hinzu und frag direkt im Chat nach den Aktionen der Woche, nach Krankenkassenprämien oder nach deinem Menüplan. Die Zahlen kommen von Eini. So verbindest du Eini und das sehen ChatGPT oder Claude.
Heute noch beim Einkaufen sparen.
Eini hilft dir beim Planen der Mahlzeiten, beim Preisvergleich und dabei, weniger wegzuwerfen. Alles in einer App.
Herunterladen →