Ein Pastasalat für zehn kostet unter CHF 8, wenn du ihn aus Eigenmarken-Teigwaren, saisonalem Sommergemüse und einem Dressing aus Öl, Essig und Senf aus dem Vorrat baust. Das sind etwa CHF 0.75 pro Portion: ein Kilo Trockenteigwaren, eine Handvoll Schweizer Gemüse zum Juli-Preis und eine Dose Kichererbsen oder zwei Cervelats.

Tausch Markenteigwaren, einen Becher Fertigsalat aus der Theke und eine Flasche Dressing gegen dieselbe Schüssel selbst gemacht — und du sparst an einer einzigen Party rund CHF 12–15, samt Resten, die am nächsten Tag noch das Mittagessen decken.

Was kostet ein Pastasalat für zehn wirklich?

Trockenteigwaren verdoppeln beim Kochen etwa ihr Gewicht, ein Kilo wird also zu rund 2,5 kg fertigem Salat — genug für zehn grosszügige Beilagenportionen oder acht hungrige Hauptmahlzeiten. Die Teigwaren sind der günstigste Teil der Schüssel: Eigenmarken-Fusilli oder -Penne liegen bei etwa CHF 1.50 pro Kilo bei Coop, Migros, Aldi oder Lidl. Alles danach ist Gemüse und ein bisschen Eiweiss — und genau dort verdreifacht ein hektischer Einkauf klammheimlich die Rechnung.

Zur Einordnung: Ein durchschnittlicher Schweizer Haushalt gibt rund CHF 636 pro Monat für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke aus, und beim Bewirten von Gästen versickert davon einiges. Ein selbst gemachter Pastasalat für CHF 0.75 pro Kopf ist eine der günstigsten Arten, in der Schweiz eine Runde zu verpflegen — pro Portion günstiger als fast jedes warme Gericht, und er reist ohne Aufwärmen in die Badi oder auf den Balkon. Und weil Teigwaren, Dosen und Kräuter das ganze Jahr etwa gleich viel kosten, ist der Preis planbar — anders als bei Fleisch oder Fisch, deren Kilopreise mit den Aktionen schwanken.

Die Einkaufsliste für unter CHF 8

Hier eine volle Schüssel für zehn, kalkuliert mit Eigenmarken- und Juli-Aktionspreisen. Die Mengen ergeben einen üppigen Salat; nutz die Spalte mit dem günstigeren Ersatz als Hebel, wenn das Budget knapper ist oder ein Gemüse gerade keine Saison hat.

ZutatMenge für 10KostenGünstigerer Ersatz
Teigwaren (Fusilli oder Penne), trocken1 kgCHF 1.50Eigenmarke (Prix Garantie, M-Budget) statt Marke spart CHF 2–3/kg
Tomaten, Schweizer400 gCHF 1.00Zum Juli–August-Tiefpreis kaufen; normale schlagen Cherry um ~CHF 2/kg
Gurke, Schweizer1 (≈400 g)CHF 0.80Hochsommer-Gurken fallen unter CHF 1 pro Stück
Peperoni2 (≈300 g)CHF 1.30Durch saisonale Zucchetti ersetzen, ein Bruchteil des Preises
Mais, aus der Dose1 Dose (≈285 g)CHF 0.90Frische Maiskolben im August vom Kolben schneiden, oder tiefgekühlt
Kichererbsen, aus der Dose1 Dose (≈400 g)CHF 0.90Getrocknet und eingeweicht kosten ein Drittel; oder 2 Cervelats für die Fleischversion
Rote Zwiebel + ein Bund Kräuter1 + 1 BundCHF 0.60Normale Zwiebel und Balkon-Petersilie statt Kräuterpack
Dressing: Öl, Essig, SenfVorratCHF 0.50Selbst anrühren; Fertigdressing für CHF 3–4 sparen
Indikative Schweizer Eigenmarken- und Aktionspreise, beobachtet über die letzten Saisons inklusive Sommer 2026. Die genauen Preise variieren nach Laden, Woche und Aktion.

Das ergibt CHF 7.50 für die ganze Schüssel oder CHF 0.75 pro Portion. Nimm zwei Cervelats statt eines zweiten Gemüses, und die Fleischversion bleibt trotzdem bequem unter CHF 8.50.

Wo versteckt sich das Geld?

Drei Posten ruinieren still und leise einen günstigen Pastasalat, und alle drei sind leicht zu beheben:

  • Markenteigwaren. Eine Packung importierter Markenteigwaren kostet CHF 2.50–3.50 pro Kilo; die Eigenmarke daneben liegt bei CHF 1.20–1.60 und verhält sich im kalten Salat identisch. Es gibt keinen Grund, den Markenaufpreis für etwas zu zahlen, das du sowieso anmachst und kühlst.
  • Fertigdressing. Ein Glas fertiges Dressing kostet CHF 3–4 und besteht grösstenteils aus Öl und Wasser. Drei Esslöffel Öl, einer Essig, ein Teelöffel Senf, Salz und Pfeffer kosten deutlich unter CHF 0.50 und schmecken frischer.
  • Gemüse ausserhalb der Saison. Peperoni und Cherrytomaten sind im Frühling teure Importe. Im Juli und August erreichen Schweizer Tomaten, Gurken und Zucchetti ihren Jahrestiefpreis — dieselbe Logik wie hinter unseren Sommersalaten unter CHF 3 pro Portion.

Faustregel: Ein Party-Pastasalat sollte bei rund CHF 1 pro Kopf landen. Kriecht deiner darüber, steckt das zusätzliche Geld fast immer in Markenteigwaren, einer Flasche Dressing oder einem Gemüse ausserhalb der Saison. Behebe diese drei, und der Preis regelt sich von selbst.

Wie baust du ihn, damit er zehn sättigt?

Einen Pastasalat zu skalieren ist weniger eine Frage des Rezepts als der Technik — kaltes Essen verzeiht nichts, also zählen ein paar Schritte:

  1. Koch 100 g Trockenteigwaren pro Person als Beilage, oder 150 g, wenn er die Hauptrolle spielt. Salz das Wasser gut; es ist deine einzige Chance, die Teigwaren selbst zu würzen.
  2. Abgiessen und kurz unter kaltem Wasser abspülen, um das Garen zu stoppen und die Oberflächenstärke abzuwaschen, damit der Salat nicht zu einem klebrigen Block wird.
  3. Misch die noch warmen Teigwaren mit der Hälfte des Dressings. Warme Teigwaren saugen Aroma auf; kalte tragen es nur aussen.
  4. Schneide jedes Gemüse in etwa gleich grosse Bissen, während die Teigwaren abkühlen. Gleichmässige Stücke lassen die Schüssel bewusst statt zusammengewürfelt wirken.
  5. Heb alles unter, sobald die Teigwaren kühl sind, und gib dann den Rest des Dressings, die Kräuter und das Eiweiss dazu.
  6. Würze kräftig. Kälte dämpft den Geschmack, ein warm perfekter Salat wirkt aus dem Kühlschrank fad — mehr Salz, Säure und Pfeffer als sich richtig anfühlt, eine Stunde kühlen, dann nochmals abschmecken.

Der Portionsrichtwert: 100 g Trockenteigwaren pro Person als Beilage, 150 g als Hauptgericht. Ein Kilo Trockenteigwaren reicht bequem für zehn als Teil eines Buffets — oder für acht, wenn der Salat die Hauptarbeit leistet.

Von zehn auf zwanzig skalieren

Pastasalat skaliert fast linear, was ihn zum Arbeitspferd jeder Schweizer Sommerparty macht. Verdopple jede Menge in der Tabelle, und du verpflegst zwanzig für rund CHF 15; verdreifache sie für dreissig. Nicht sauber mit skalieren nur das Dressing — lieber laufend abschmecken als blind multiplizieren — und das Salz.

Bei grösseren Zahlen wird der Pastasalat zu einem Gericht unter mehreren. Kombiniere ihn mit ein paar Dips, etwas Brot und einer Gemüseplatte, und der Tisch ist komplett — dieselbe Rechnung wie beim Schweizer Apéro mit kleinem Budget, bei dem acht Personen für CHF 30 gut essen. Kaufst du Teigwaren, Dosenmais und Kichererbsen in Grossmengen bei Aligro oder in der Aktion, sinken die Kosten pro Kopf weiter, denn diese lagerfähigen Vorräte halten Monate. Ein zweiter Salat auf Reis- oder Kartoffelbasis für dieselbe Runde kostet ähnlich wenig und bringt Abwechslung auf den Tisch, ohne das Budget zu sprengen.

Kann man ihn am Vortag machen?

Ja — und meistens solltest du. Ein paar Stunden oder einen Tag im Voraus gemachter Pastasalat schlägt einen in letzter Minute zusammengeworfenen, weil die Teigwaren weiter Dressing aufnehmen und sich die Aromen setzen. Halt etwas Dressing zurück, um ihn kurz vor dem Servieren aufzulockern, denn gekühlte Teigwaren saugen Flüssigkeit auf und können bis zur Ankunft der Gäste trocken aussehen. Ein Schuss Wasser oder ein Spritzer Zitronensaft frischt ihn im Handumdrehen wieder auf.

Abgedeckt im Kühlschrank ist ein Vinaigrette-Pastasalat drei bis vier Tage gut; einer mit Mayonnaise oder gekochtem Fleisch eher zwei, und er sollte bei Hitze nicht länger als etwa zwei Stunden draussen stehen. Diese Vorbereitungsgewohnheit steckt auch hinter dem Batch Cooking in der Schweiz: einmal kochen, mehrmals essen und den Kühlschrank die Arbeit machen lassen, während du die Party geniesst.

Häufig gestellte Fragen

Wie viel Pastasalat für 10 Personen?

Etwa ein Kilo Trockenteigwaren, das gekocht rund 2,5 kg fertigen Salat ergibt. Das sind 100 g Trockenteigwaren pro Person als Beilage oder 150 g, wenn der Pastasalat die Hauptsache auf dem Tisch ist. Dazu kommen etwa 1,5 kg geschnittenes Gemüse und eine Eiweisskomponente.

Welcher Pastasalat ist am günstigsten?

Die günstigste Variante nutzt Eigenmarken-Teigwaren, saisonales Gemüse zum Tiefstpreis, eine Dose Kichererbsen oder Mais für die Sättigung und ein Dressing aus Öl, Essig und Senf aus dem Vorrat. So gebaut, landet eine Schüssel für zehn bei rund CHF 7.50, also etwa CHF 0.75 pro Portion.

Wie lange hält sich Pastasalat im Kühlschrank?

Ein mit Vinaigrette angemachter Pastasalat hält abgedeckt drei bis vier Tage im Kühlschrank. Varianten mit Mayonnaise oder gekochtem Fleisch wie Cervelat isst man besser innert zwei Tagen. Bei Hitze sollte kein Pastasalat länger als etwa zwei Stunden draussen stehen.

Kann ich Pastasalat am Vortag machen?

Ja, und oft schmeckt er dann sogar besser — die Teigwaren ziehen über Nacht weiter Dressing und die Aromen verbinden sich. Heb etwas Dressing auf, um ihn kurz vor dem Servieren aufzulockern, denn gekühlte Teigwaren saugen Flüssigkeit auf und wirken nach einer Nacht im Kühlschrank trocken.

Wie hilft Eini bei der Planung von Partyessen?

Einis Algorithmus skaliert ein Rezept auf die Zahl der Gäste, macht daraus eine einzige Einkaufsliste und prüft die aktuellen Preise bei Coop, Migros, Lidl, Aldi, Denner und Aligro — so zeigt er dir, wo jede Zutat am günstigsten ist. Der Mahlzeitenplaner hält das ganze Buffet im Budget, ohne Tabelle.

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