Schweizer grüne Bohnen (Buschbohnen) erreichen ihren Jahrestiefpreis von Mitte Juli bis Ende August, wenn die einheimische Freilandernte ihren Höhepunkt erreicht — rund CHF 3–4 pro Kilo, in der Aktion oft unter CHF 3. Kauf eine grosse Menge, blanchiere und friere ein, was du nicht frisch isst, und aus der Sommerschwemme werden Gerichte, die monatelang halten.

Bei CHF 3.50/kg in der Saison gegenüber CHF 9–14/kg für eingeflogene Importe im Hochwinter spart das Blanchieren und Einfrieren von 8 kg jetzt einem Haushalt rund CHF 50 über die Nebensaison — von einem einzigen Gemüse, und ohne dass etwas im Kühlfach verdirbt.

Wann sind Schweizer grüne Bohnen am günstigsten

Grüne Bohnen sind ein Hochsommergemüse. Die Schweizer Freilandsaison läuft etwa von Ende Juni bis Anfang Oktober, doch der Preis-Sweetspot liegt zwischen Mitte Juli und Ende August, wenn Bohnen aus dem Seeland, dem Tessin und dem Rhonetal gleichzeitig hereinkommen. Das Angebot übersteigt die Nachfrage, und der Regalpreis fällt auf seinen Jahrestiefpunkt.

Rechne mit CHF 3–4 pro Kilo für lose Schweizer Bohnen auf dem Höhepunkt, wobei Aktionswochen bei Coop, Migros, Lidl und Aldi das unter CHF 3 drücken. Vergleiche das mit dem April, wenn die einzigen Bohnen im Regal aus Kenia oder Ägypten eingeflogen werden — zum drei- bis vierfachen Preis. Bohnen sind rund acht Wochen im Jahr wirklich günstig, und das ist das Zeitfenster.

Faustregel: Sind lose Schweizer Bohnen unter CHF 4/kg, kauf etwa das Doppelte deines Wochenbedarfs und friere den Rest ein. Über CHF 6/kg heisst, die lokale Saison ist vorbei oder noch nicht gestartet — schau beim Discounter vorbei, bevor du Importpreise zahlst.

Sind lokale Bohnen wirklich günstiger als importierte

In der Saison ganz klar ja. Schweizer Bohnen legen eine kurze Strecke zurück, brauchen keine gekühlte Luftfracht und kommen in Mengen an, sodass der Saisonpreis deutlich unter der Importalternative liegt. Ausserhalb der Saison kippt die Rechnung: Ohne einheimische Ernte greifen die Händler auf Bohnen aus Nordafrika, Spanien oder Kenia zurück, und der Regalpreis klettert auf CHF 9–14/kg — grüne Bohnen gehören zu den transportintensivsten Gemüsen, wenn sie fliegen müssen.

Die Tabelle unten zeichnet den groben Jahresverlauf nach. Lies die Zahlen als Saisonmuster, nicht als heutigen Tagespreis; entscheidend ist die Kurve, und die wiederholt sich jedes Jahr.

MonatSchweiz lokal (CHF/kg)Importiert (CHF/kg)Was im Regal liegt
Januar–März10–14Eingeflogen (Kenia, Ägypten)
April–Mai7–10Spanien, Marokko
Juni6–86–8Erste Schweizer Freilandbohnen
Juli3.50–57–9Schweizer Höhepunkt beginnt
August3–47–9Schweizer Höhepunkt, beste Aktionen
September4–68–10Schweizer Saison läuft aus
Oktober–Dezember9–13Importe kehren zurück
Richtwerte für grüne Bohnen pro Kilo, Schweizer Detailhandel, beobachtet über die letzten Saisons inklusive 2026. Angebot und genaue Wochen verschieben sich jährlich mit dem Wetter.

Wo der Rest der Ernte in denselben Wochen steht, zeigt unser Hochsommer-Preisguide für Gemüse — mit Zuckermais, Peperoni und Auberginen neben den Bohnen.

Wie friert man grüne Bohnen ein, damit sie halten

Grüne Bohnen lassen sich besser einfrieren als fast jedes andere Sommergemüse — aber nur, wenn man sie vorher blanchiert. Ohne Blanchieren bleiben die Enzyme aktiv: Die Bohnen werden innert eines Monats labbrig, grau und leicht bitter. Richtig blanchiert halten sie Farbe, Biss und Aroma acht bis zwölf Monate. Die ganze Arbeit dauert für ein paar Kilo etwa zwanzig Minuten.

  1. Putzen und schneiden. Die Enden abschneiden und die Bohnen auf die Länge schneiden, mit der du tatsächlich kochst, meist 3–4 cm Stücke.
  2. Kurz kochen. Für genau 3 Minuten in sprudelnd kochendes Wasser geben. In Portionen arbeiten, damit das Wasser nie aufhört zu kochen.
  3. In Eiswasser abschrecken. Die Bohnen direkt in eine Schüssel mit eiskaltem Wasser heben, für weitere 3 Minuten. Das stoppt das Garen und fixiert das Grün.
  4. Gründlich trocknen. Abtropfen und mit einem Küchentuch trockentupfen. Nasse Bohnen frieren zu einem einzigen Eisklumpen zusammen.
  5. Offen vorfrieren, dann abfüllen. Die Bohnen auf einem Blech verteilen, eine Stunde fest frieren, dann in beschriftete Gefrierbeutel füllen. So bleiben sie lose, und du schüttest genau so viel aus, wie eine Mahlzeit braucht.

So eingefroren wandern die Bohnen direkt vom Beutel in die Pfanne — ohne Auftauen. Gib sie gefroren in Suppen, Pfannengerichte und Gratins.

Was kocht man mit einer Bohnenschwemme

Nur als schlichte Beilage gekocht werden Bohnen ab dem dritten Abend fad. Vier günstige, sättigende Gerichte strecken eine grosse Menge über eine Woche, ohne dass es langweilig wird:

  • Bohneneintopf: Bohnen, Kartoffeln, Zwiebel und ein, zwei Cervelats, in Bouillon geköchelt. Sättigt vier Personen für deutlich unter CHF 8 und schmeckt am nächsten Tag aufgewärmt besser.
  • Bohnen-Tomaten-Salat: blanchierte Bohnen, halbierte Cherrytomaten, eine kräftige Vinaigrette und eine Handvoll Kräuter. Eine CHF-3-Beilage, die einen ganzen Apéro-Tisch trägt.
  • Bohnen mit Pasta und Pesto: der ligurische Trick — Bohnen und gewürfelte Kartoffeln mit der Pasta kochen, dann Pesto unterrühren. Ein Topf, rund CHF 2 pro Portion.
  • Knoblauch-Schmorbohnen: langsam in Olivenöl, Knoblauch und einem Löffel Passata weich und süss geschmort. Ein Vorratsgericht, das aus einem Überschuss etwas macht, worauf man wirklich Lust hat.

Bohnen fügen sich um alles ein, was die Saison sonst noch bringt. Wenn der Zucchetti-Berg überhandnimmt, nutzen unsere Zucchetti-Rezepte gegen die Schwemme dieselbe Blanchier-und-Einfrier-Logik für das andere Gemüse, mit dem kein Schweizer Garten Schritt hält.

Wie viel spart der Kauf von Bohnen in der Saison wirklich

Nimm einen Haushalt, der die meisten Wochen des Jahres grüne Bohnen isst, sagen wir 1 kg pro Woche. In der Saison zu CHF 3.50/kg und ausserhalb zu CHF 10/kg ist die Differenz echtes Geld:

  • 8 kg über Juli und August zu CHF 3.50/kg kaufen und einfrieren → CHF 28.
  • Dieselben 8 kg als Winterimporte zu CHF 10/kg → CHF 80.
  • Die Sommerschwemme stattdessen einzufrieren spart rund CHF 50 über die Nebensaison — bei einem einzigen Gemüse.

Dehnt man dieselbe Gewohnheit auf die ganze Sommerernte aus — Bohnen, Zucchetti, Tomaten, Peperoni — formt saisonales Einkaufen die Lebensmittelrechnung leise um. Unser Beitrag dazu, wie saisonales Essen deine Schweizer Lebensmittelkosten senkt, rechnet das übers ganze Jahr durch.

Merksatz: Schweizer Bohnen in der Saison sollten dich einen Drittel bis die Hälfte des Winter-Importpreises kosten. Zahlst du mehr als CHF 6/kg, kaufst du Bohnen fast sicher zur falschen Jahreszeit.

Eine Schwemme kaufen, ohne sie zu verschwenden

Das einzige Risiko beim Mengenkauf von Bohnen ist, die Hälfte im Gemüsefach welken zu sehen. National ist das keine Kleinigkeit: Schweizer Haushalte werfen laut dem Bundesamt für Umwelt (BAFU) pro Person rund 119 kg Lebensmittel pro Jahr weg, etwa 38% der gesamten Lebensmittelverschwendung des Landes — und frisches Gemüse gehört zu den grössten Posten.

Zum Einfrieren gekaufte Bohnen umgehen diese Falle ganz: Verarbeite sie am Kauftag, dann verdirbt nichts. Den Teil, den du frisch behältst, lagerst du ungewaschen in einem perforierten Beutel im Gemüsefach und verbrauchst ihn innert vier, fünf Tagen. Was du nicht rechtzeitig schaffst, blanchierst du lieber, statt es verderben zu lassen.

Wie Eini dich der Saison einen Schritt voraus hält

Zu wissen, dass Bohnen im August günstig sind, ist der einfache Teil. Es im Laden zu erinnern, die Woche zu erwischen, in der sie unter CHF 3 fallen, und das mit dem abzustimmen, was du ohnehin kochen wolltest — das ist der Teil, der untergeht. Genau diese Fleissarbeit übernimmt Einis Algorithmus: Er verfolgt aktuelle Preise und Aktionen bei Coop, Migros, Lidl, Aldi, Denner und Aligro, markiert, wann Saisongemüse seinen Tiefpunkt erreicht, und fügt das Ergebnis automatisch in Mahlzeitenplan und Einkaufsliste ein.

So ist das Saisonmuster aus diesem Artikel nichts mehr zum Merken, sondern ein Kaufsignal, das von selbst kommt — Bohnen im Juli, Kürbis im Oktober und jede Schwemme dazwischen.

Häufig gestellte Fragen

Wann sind Schweizer grüne Bohnen am günstigsten?

Schweizer grüne Bohnen sind von Mitte Juli bis Ende August am günstigsten, wenn die einheimische Freilandernte ihren Höhepunkt erreicht. Lose lokale Bohnen fallen auf rund CHF 3–4 pro Kilo, und Aktionswochen bei den grossen Ketten können sie unter CHF 3 drücken.

Wie friere ich grüne Bohnen ein?

Immer zuerst blanchieren. Die Bohnen putzen, 3 Minuten kochen, dann für 3 Minuten in Eiswasser tauchen, um das Garen zu stoppen. Gut trocknen, offen auf einem Blech vorfrieren, dann abfüllen. So halten sie Farbe und Biss acht bis zwölf Monate.

Sind lokale Bohnen günstiger als importierte?

In der Saison deutlich günstiger — rund CHF 3–4/kg im Juli und August gegenüber CHF 9–14/kg für eingeflogene Importe im Winter. Ausserhalb der Saison kehrt sich das um, weil es keine Schweizer Ernte gibt und die Händler aus Kenia, Ägypten oder Spanien importieren.

Was kann ich mit einer Bohnenschwemme kochen?

Viel mehr als eine schlichte Beilage: einen Bohneneintopf mit Kartoffeln und Cervelat, einen Bohnen-Tomaten-Salat, Bohnen mit Pasta und Pesto oder Knoblauch-Schmorbohnen in Olivenöl. Alle vier sind günstig, sättigend und verbrauchen eine grosse Menge über die Woche.

Folgt Eini den Gemüsesaisons?

Ja. Einis Algorithmus verfolgt Gemüsepreise und Aktionen bei Coop, Migros, Lidl, Aldi, Denner und Aligro, markiert also, wann Saisongemüse wie grüne Bohnen sein Jahrestief erreicht, und baut es in deinen Mahlzeitenplan und deine Einkaufsliste ein.

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