Eine vierköpfige Familie jeden Abend für weniger als CHF 90 pro Woche zu verpflegen ist in der Schweiz absolut machbar — auch bei den aktuellen Preisen bei Coop, Migros und Lidl. Der Schlüssel liegt in saisonalem Gemüse, günstigen Proteinen und ein paar vielseitigen Vorratszutaten. Diese sieben Abendessen sind getestet, kinderfreundlich und kommen mit einer vollständigen Einkaufsliste.

Was gibt eine vierköpfige Familie in der Schweiz fürs Essen aus?

Laut Bundesamt für Statistik (BFS) geben Schweizer Haushalte im Durchschnitt rund CHF 1'050 pro Monat für Lebensmittel und alkoholfreie Getränke aus — das entspricht etwa CHF 260 pro Woche für eine vierköpfige Familie. Das Abendessen ist dabei der grösste Einzelposten. Wer die Abendessen auf CHF 90 pro Woche begrenzt, erzielt eine spürbare Einsparung.

Laut Comparis-Preisvergleichen sind Lidl und Aldi bei Grundnahrungsmitteln 15–25 % günstiger als Coop und Migros. Wer klug kombiniert — Proteineinkauf bei Lidl, Treuepunkte bei Coop Supercard oder Migros Cumulus — streckt das Budget deutlich weiter.

Welche sieben Abendessen sind geplant?

Die Kosten unten sind Schätzungen pro vierköpfige Familie, basierend auf typischen Schweizer Detailhandelspreisen im Frühling 2026. Wer auf M-Budget oder Prix Garantie umsteigt, spart pro Gericht noch mehr.

Geschätzte Abendessen-Kosten — 4 Personen, Frühling 2026
TagGerichtCa. KostenHauptprotein
MontagPasta BologneseCHF 9.50Rindshackfleisch
DienstagOfenkartoffel mit ToppingsCHF 8.00Frischkäse, Thon
MittwochPoulet-Wok mit ReisCHF 13.50Pouletbrust
DonnerstagLinsensuppe mit BrotCHF 7.50Rote Linsen
FreitagSelbstgemachte PizzaCHF 11.00Mozzarella, Salami
SamstagWurst & RöstiCHF 14.00Cervelat / Bratwurst
SonntagGebackener Lachs aus dem OfenCHF 18.00Lachsfilets

Total: ungefähr CHF 81.50 — genug Spielraum für einen Beutel Salat oder ein Dessert. Für günstige Salat-Ideen: günstige Salate im Frühling.

Welcher Schweizer Supermarkt lohnt sich am meisten für Familien?

Das kommt darauf an. Lidl und Aldi sind bei Trockenwaren, Konserven und Früchten und Gemüse am günstigsten. Denner punktet bei Fleisch und Wein. Coop und Migros belohnen treue Kunden über Supercard und Cumulus. Für Grundnahrungsmittel in grossen Mengen lohnt sich Aligro oder Prodega, wenn man Zugang hat.

Praktisch: den Wocheneinkauf bei Lidl oder Aldi erledigen, frische Zutaten unter der Woche bei Coop oder Migros kaufen und dabei die Supercard oder Cumulus einscannen. Einis Einkaufsansicht zeigt die aktuellen Wochenangebote aller Geschäfte, damit man weiss, wo Pouletbrust oder Hackfleisch gerade am günstigsten ist.

Wenn man nur Pasta, Reis und Pelati auf M-Budget oder Prix Garantie umstellt, spart eine vierköpfige Familie schätzungsweise CHF 5–8 pro Woche — rund CHF 300 im Jahr — ohne dass man den Unterschied im Abendessen schmeckt.

Wie hält man Kinder beim Essen zufrieden, ohne mehr auszugeben?

Zwei Ansätze funktionieren zuverlässig. Erstens: Kinder bei der Auswahl von ein oder zwei Mahlzeiten pro Woche einbeziehen — was sie mitentschieden haben, essen sie auch. Zweitens: Gerichte rund um vertraute Texturen aufbauen: Pasta, Reis, Kartoffeln. Alle sieben Abendessen bestehen den Kindertest, weil sie bekannte Grundzutaten verwenden.

Lebensmittelverschwendung ist der stille Budgetkiller. Das BLV (Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen) und foodwaste.ch schätzen, dass Schweizer Haushalte rund ein Drittel der gekauften Lebensmittel wegwerfen. Wer erst plant und dann einkauft, spart am meisten. Einis Essensplaner erstellt aus dem Wochenplan automatisch eine Einkaufsliste — man kauft genau das, was man braucht.

Für Kleinkinder gibt es in günstigen Kleinkind-Mahlzeiten praktische Portionshinweise.

Was kommt auf die Einkaufsliste?

Nachfolgend die Kernzutaten für alle sieben Abendessen. Mengen sind für vier Personen mit normalem Appetit angegeben. Vorratszutaten wie Olivenöl, Salz und Gewürze sind bereits im Haushalt vorausgesetzt.

  • 500 g Rindshackfleisch
  • 400 g Pasta (z.B. M-Budget Penne)
  • 1 Dose gehackte Tomaten + 1 Tube Tomatenpüree
  • 4 grosse Ofenkartoffeln
  • 2 Dosen Thon in Eigensaft
  • 200 g Frischkäse oder Quark
  • 600 g Pouletbrust
  • 200 g Basmatireis
  • Wok-Gemüsemischung (Tiefkühl, Lidl oder Migros)
  • 300 g rote Linsen
  • 1 Laib Sauerteig- oder Roggenbrot
  • Pizzateig oder Mehl + Hefe
  • 125 g Mozzarella
  • 100 g Salami
  • 4 Cervelat oder 4 Bratwürste
  • 800 g mehligkochende Kartoffeln (für Rösti)
  • 4 Lachsfilets (ca. 120 g pro Stück)
  • Saisonales Gemüse: Karotten, Zucchetti, Lauch, Zwiebeln
  • Knoblauch, Ingwer (frisch oder aus der Tube)

Gesamteinkauf: ca. CHF 78–85 je nach Laden und Markenwahl. Lachsfilets bei Coop mit Supercard-Angebot oder bei Migros in der Wochenaktion kosten regelmässig unter CHF 5 pro Stück.

Spart Essensplanung wirklich Geld für Schweizer Familien?

Ja — und die Daten bestätigen es. Caritas Schweiz weist darauf hin, dass Lebensmittelkosten zu den grössten variablen Ausgaben einkommensschwacher und mittlerer Familien gehören und dass geplantes Einkaufen konsequent weniger Impulskäufe bedeutet. Einis Ansatz: zuerst die Wochenangebote zeigen, dann den Essensplan darauf aufbauen — nicht umgekehrt. Genau dieser Unterschied macht die echte Einsparung aus.

Familien, die fünf oder mehr Abendessen pro Woche planen, geben schätzungsweise 15–20 % weniger für das Abendessen aus als Familien ohne Plan, so Einschätzungen von foodwaste.ch. Bei einem wöchentlichen Lebensmittelbudget von CHF 260 sind das CHF 35–50 mehr in der Haushaltskasse.

Wer hungriger Teenager zuhause hat, findet Tipps in Teenager satt bekommen ohne Budgetspirale.

Häufige Fragen

Sind CHF 90 pro Woche für Abendessen in der Schweiz realistisch?

Ja, für sieben selbst gekochte Abendessen für zwei Erwachsene und zwei Kinder. Das Budget setzt voraus, dass man aus frischen Zutaten kocht und verschiedene Supermärkte nutzt. Nicht eingerechnet sind Mittag, Frühstück und Zwischenmahlzeiten.

Welcher Schweizer Supermarkt ist für den Familienwocheneinkauf am günstigsten?

Lidl und Aldi sind bei Trockenwaren, Tiefkühlkost und frischem Gemüse laut regelmässigen Comparis-Preisvergleichen am günstigsten. Bei frischem Fleisch und Fisch lohnen sich Denners Wochenangebote. Die Treueprogramme Supercard und Cumulus von Coop und Migros können die Kosten über Zeit ausgleichen.

Wie vermeide ich Lebensmittelverschwendung beim Planen für vier Personen?

Erst den Essensplan erstellen, dann die Einkaufsliste schreiben. Tiefkühlgemüse ist oft wirtschaftlicher als mehrere Frischgemüsesorten, die vielleicht nicht alle verbraucht werden. Eini erstellt aus dem Wochenplan automatisch eine präzise Einkaufsliste.

Was sind die günstigsten Proteinquellen in der Schweiz?

Rote und grüne Linsen, Eier, Thon aus der Dose und Pouletschenkel gehören zu den günstigsten vollwertigen Proteinquellen. Cervelat ist ein Schweizer Klassiker, der wenig kostet und Kinder begeistert. Lachs ist teurer, passt aber problemlos einmal pro Woche in ein CHF-90-Abendessensbudget.

Zeigt Eini mir zuerst die Angebote, bevor ich den Essensplan erstelle?

Ja. Einis Einkaufshub zeigt die aktuellen Wochenangebote der grössten Schweizer Detailhändler, damit du deinen Essensplan rund um die Aktionen aufbauen kannst. Unser Algorithmus gleicht die Angebote mit den Vorlieben deines Haushalts ab und erstellt automatisch eine Einkaufsliste.

Clever planen, weniger ausgeben mit Eini.

Echte Preise von Coop, Migros, Lidl, Aldi, Denner & Aligro. Clevere Mahlzeitenpläne. Automatische Einkaufslisten.

Herunterladen