Eini ist ein Planer für Schweizer Haushaltskosten. Heute kann er eines: Lebensmittel und Mahlzeitenplanung. Vier weitere Module werden gebaut — Karriere in Phase 2, Steuern in Phase 3, Wohnen in Phase 4, Versicherung in Phase 5. Jedes zielt auf einen Haushaltsposten, über den Sie ein paar Mal im Jahr entscheiden statt jede Woche.
Ein durchschnittlicher Schweizer Haushalt gibt laut dem Bundesamt für Statistik (BFS) rund CHF 636 pro Monat für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke aus. Das ist echtes Geld, und es ist der Posten, den Sie am schnellsten verändern können. Der grösste ist er nicht.
Warum hat Eini mit Lebensmitteln angefangen
Weil Sie zweiundfünfzig Mal im Jahr darüber entscheiden. Die Lebensmittelrechnung ist der einzige grosse Haushaltsposten, den Sie an einem Dienstagnachmittag bewegen können — ohne Kündigungsfrist, ohne Formular, ohne Gegenpartei. Wer die Woche plant und nach Aktionen statt nach Regalen einkauft, kommt von CHF 636 näher an CHF 540, ohne schlechter zu essen.
Lebensmittel waren auch der Ort, an dem sich die Methode beweisen musste. Die Eini-Methode — zuerst planen, dann unseren Algorithmus den Plan mit den tatsächlichen Angeboten abgleichen lassen — braucht einen Kostenblock, der sich oft genug wiederholt. Die Miete wiederholt sich nicht. Die Steuererklärung wiederholt sich nicht. Das Abendessen schon.
Was kostet einen Schweizer Haushalt mehr als Essen
Vier Dinge, und zwar deutlich. Zuerst die Miete; in den meisten Haushalten ist sie ein Mehrfaches der Lebensmittelrechnung. Dann die Steuerrechnung, die in der Schweiz aus drei gestapelten Rechnungen besteht: Bund, Kanton und Gemeinde. Der Gemeindesteuerfuss ist der Grund, warum zwei Orte im selben Kanton beim selben Lohn nicht dasselbe schulden.
Drittens die Krankenkassenprämie — das, was Zugezogene übersehen. Die Grundversicherung wird nicht vom Lohn abgezogen. Jede erwachsene Person zahlt sie separat, zusätzlich zu allem, was der Lohnausweis bereits abzieht. Unsere eigenen Richtwerte reichen von rund CHF 338 pro Monat und Erwachsenem in Nidwalden bis rund CHF 453 in Genf.
Viertens, was Sie verdienen. Vom Bruttolohn gehen 5,3 % für AHV/IV/EO weg, 1,1 % für die Arbeitslosenversicherung bis CHF 148'200, typischerweise rund 1,3 % für die Nichtberufsunfallversicherung sowie ein Pensionskassenbeitrag, der nur auf dem koordinierten Lohn erhoben wird — in den mittleren Altersstufen meist um die 7–8 %. Brutto ist nicht netto. Aber brutto ist die Obergrenze.
Über Lebensmittel entscheiden Sie wöchentlich, über die vier Posten darüber ein paar Mal im Jahr. Ein Stellenangebot, eine Steuererklärung, ein Mietvertrag, ein Kassenwechsel im November. Verpassen Sie eines dieser Fenster, tragen Sie die Zahl weitere zwölf Monate.
Was steht auf Einis Roadmap
Vier Module sind in Entwicklung, in einer veröffentlichten Reihenfolge:
| Modul | Das Problem, das es löst | Was es können wird | Phase |
|---|---|---|---|
| Karriere | Ihr Lohn ist die Obergrenze für jede andere Zahl. | Ihren Lohn nach Funktion, Branche, Erfahrung und Kanton einordnen; den nächsten Schritt benennen; die Kompetenzlücke aufzeigen; eine Weiterbildung gegen ihren Nutzen rechnen. | Phase 2 |
| Steuern | Zwei Gemeinden im selben Kanton besteuern denselben Lohn unterschiedlich. | Die Steuerlast aus Einkommen, Kanton, Gemeinde, Zivilstand und Kindern analysieren; Ausgaben nach Kategorie lesen und abziehbare Posten markieren. | Phase 3 |
| Wohnen | Eine günstigere Wohnung kann teurer sein, sobald der Arbeitsweg zählt. | Einen Umzug gegen echte Zug- und Autowege rechnen; Orte nach Chancen sortieren; den Mietmarkt beobachten und bei einem Treffer melden. | Phase 4 |
| Versicherung | Die Grundversicherung ist gesetzlich identisch, der Preis nicht. | Prämien nach Kanton, Alter, Franchise und Modell vergleichen; Policen mit ihren Fristen ablegen; Deckungslücken zeigen; die günstigste Franchise berechnen. | Phase 5 |
Die Reihenfolge ist nicht zufällig. Was Sie verdienen, setzt die Obergrenze — deshalb kommt Karriere zuerst. Die Steuer entscheidet, wie viel davon bleibt. Wohnen ist der grösste Einzelposten, den Sie vom Rest bezahlen. Die Versicherung ist der eine grosse wiederkehrende Kostenblock mit einer harten Jahresfrist, was sie am ehesten automatisierbar macht. Reisen folgt als Phase 6.
Was wird das Karriere-Modul können (Phase 2)
Es wird Ihnen sagen, was Ihre Arbeit anderswo zahlt. Sie geben Funktion, Branche, Berufsjahre, Kanton, Kompetenzen, Ausbildung und Lebenslauf an; es vergleicht Ihren Lohn mit dem Schweizer Markt für genau diese Kombination. Danach benennt es Ihren realistischen nächsten Schritt, zeigt die Lücke zwischen Ihren Kompetenzen und denen der Zielstelle und schätzt, ob sich ein bestimmter Kurs oder Abschluss rechnet.
Das ist Phase 2 und nicht Phase 5, aus einem Grund: Eine Lohnerhöhung ist die einzige Veränderung, die alle anderen Posten gleichzeitig anhebt. Sie senkt auch Ihren Lebensmittelanteil am Lohn, ohne dass Sie anders einkaufen.
Was wird das Steuer-Modul können (Phase 3)
Es wird Bruttoeinkommen, Kanton, genaue Gemeinde, Zivilstand und Kinderzahl entgegennehmen und eine Steueranalyse mit konkreten Optimierungsvorschlägen zurückgeben statt einer einzelnen Zahl. Die Gemeinde zählt so viel wie der Kanton, weil ihr Steuerfuss auf den kantonalen Tarif aufschlägt.
Der zweite Modus ist der interessantere: Er liest Ihre tatsächlichen Ausgaben nach Kategorie und markiert die Abzüge, die sich daraus ergeben. Die Kategorien gibt es längst — Arbeitsweg, auswärtige Verpflegung, Weiterbildung, Säule 3a, Kinderbetreuung, Krankheitskosten über einem Schwellenwert, Spenden, Schuldzinsen. Ob und wie viel Sie geltend machen können, hängt aber von Kanton und Situation ab.
Worum geht es? Nach unseren eigenen Richtwerten liegt die effektive Gesamtsteuerbelastung auf CHF 100'000 brutto für eine alleinstehende Person in einer durchschnittlichen Gemeinde zwischen rund 11,4 % in Zug und rund 21,8 % in Genf — etwa CHF 10'400 pro Jahr Unterschied. Das sind indikative Werte, die unser Planer verwendet, keine amtliche Statistik; für Ihren eigenen Fall ist der Steuerrechner der Eidgenössischen Steuerverwaltung massgebend.
Dies sind allgemeine Informationen dazu, wie das Schweizer System funktioniert, keine individuelle Beratung — Kanton, Gemeinde und Ihre Situation verändern die Zahlen.
Was wird das Wohn-Modul können (Phase 4)
Es wird eine Frage sauber beantworten: Soll ich umziehen? Sie geben Ihren heutigen Wohnort und Mietzins an, Ihr Einkommen, Ihren Arbeitsort, die Haushaltsgrösse und wie viele Tage pro Woche jede Person pendelt. Dann berechnet es echte Verbindungen mit dem öffentlichen Verkehr und mit dem Auto — keine Luftlinien — und der Arbeitsweg erscheint in Franken und Minuten.
Das ist wichtig, weil die offensichtliche Ersparnis oft keine ist. Unsere eigenen Richtwerte setzen eine 3,5-Zimmer-Wohnung bei rund CHF 2'800 in Zürich gegen CHF 1'800 in Winterthur, bei einem lokalen Verkehrsabo von etwa CHF 120 beziehungsweise CHF 90 pro Monat. Die Mietdifferenz ist real. Ob sie zwei Pendelnden an vier Tagen pro Woche standhält, rechnet das Modul aus.
Es wird Schweizer Orte zudem nach Chancen sortieren statt nur nach Miete und den Mietmarkt beobachten, um Sie bei einem Treffer zu benachrichtigen. Der Zeitplan folgt der üblichen Schweizer Praxis: ein Mietzinsdepot von bis zu drei Monatsmieten und eine dreimonatige Kündigungsfrist auf den nächsten offiziellen Termin. Ein Umzug verändert mehr als die Miete, denn auch die Lebensmittelpreise unterscheiden sich nach Kanton.
Was wird das Versicherungs-Modul können (Phase 5)
Es wird Prämien nach Kanton, Alter, Franchise und Modell vergleichen und danach festhalten, was Sie unterschrieben haben. Jede Police wird mit Erneuerungsdatum und Kündigungsfrist abgelegt und speist ein Dashboard, das die Gesamtausgaben zeigt, vor jeder Frist warnt und Deckungslücken benennt. Ein Franchise-Rechner wird die günstigste Stufe für Ihre erwarteten Gesundheitskosten ausgeben.
Die Mechanik ist gesetzlich fixiert. Erwachsene wählen eine Franchise von CHF 300, 500, 1'000, 1'500, 2'000 oder 2'500. Darüber zahlen Sie einen Selbstbehalt von 10 % der Behandlungskosten, begrenzt auf CHF 700 pro Jahr. Es gibt vier Modellfamilien — Standard, Hausarzt, HMO und Telmed —, wobei die Alternativen einen Teil der freien Arztwahl gegen eine tiefere Prämie tauschen. Die Grundversicherung ist bei jedem Versicherer identisch; nur Preis und Service unterscheiden sich.
Eine Frist bestimmt das Ganze. Für einen Wechsel auf den 1. Januar muss Ihre schriftliche Kündigung bis Ende November beim Versicherer eintreffen — eintreffen, nicht abgeschickt sein. Verpassen Sie das, zahlen Sie die heutige Prämie ein weiteres volles Jahr. Um diese Frist herum wird das Dashboard von Phase 5 gebaut.
Was bleibt gleich, während Eini wächst
Drei Dinge ändern sich nicht, wenn die Module erscheinen. Eini bleibt gratis zum Herunterladen, mit einer 7-tägigen kostenlosen Testphase und einem Premium-Abo für CHF 1.00 pro Woche. Eini bleibt unabhängig von jedem Detailhändler und jedem Versicherer — nur so ist ein Vergleich überhaupt lesenswert. Und das Lebensmittel-Modul wird weiterentwickelt: Phase 1 ist kein Sprungbrett, das mit Phase 2 abgeschaltet wird.
Was die Roadmap bewusst weglässt, sind Daten: Sie ist eine Reihenfolge, kein Terminplan. Bis jedes Modul erscheint, bleibt die Arbeit manuell — und lohnt sich trotzdem:
- Rechnen Sie Ihren Lebensmittelanteil aus. Ein Monat Kassenbons geteilt durch das Nettoeinkommen zeigt, ob Essen Ihr Problem ist.
- Lesen Sie Ihre Lohnabrechnung Zeile für Zeile und stellen Sie selbst fest, dass dort keine Krankenkassenprämie steht.
- Geben Sie Kanton und Gemeinde in den eidgenössischen Steuerrechner ein, danach die Nachbargemeinde.
- Rechnen Sie Ihren Arbeitsweg in Franken und Minuten, nicht in Kilometern, bevor Sie Wohnungen ausserhalb Ihres Orts anschauen.
- Setzen Sie sich eine Erinnerung auf Anfang November, solange ein Kassenwechsel auf den 1. Januar noch möglich ist.
Lebensmittel waren der Einstieg, weil sie am schnellsten veränderbar sind, nicht weil sie am grössten sind. Phase 2 wird Ihren Lohn nach Funktion, Branche, Erfahrung und Kanton einordnen. Phase 3 wird Kanton, Gemeinde und tatsächliche Ausgaben lesen und zeigen, welche Abzüge daraus folgen. Phase 4 wird einen Umzug gegen den echten Arbeitsweg rechnen. Phase 5 wird Prämien vergleichen und Ihre Kündigungsfristen halten. Verfügbar ist heute nur Phase 1 — Lebensmittel und Mahlzeitenplanung.
Häufig gestellte Fragen
Was kann die Eini-App heute?
Eini plant Mahlzeiten und den Lebensmitteleinkauf: Die App erstellt einen Wochenplan, macht daraus eine Einkaufsliste und gleicht diese mit den aktuellen Angeboten Schweizer Supermärkte ab. Das ist Phase 1, die einzige heute verfügbare Phase. Eini ist gratis zum Herunterladen, mit einer 7-tägigen kostenlosen Testphase und einem Premium-Abo für CHF 1.00 pro Woche.
Was baut Eini nach den Lebensmitteln?
Vier Module in veröffentlichter Reihenfolge: Karriere in Phase 2, Steuern in Phase 3, Wohnen in Phase 4 und Versicherung in Phase 5, dazu Reisen als Phase 6. Jedes zielt auf einen Posten, der mehr Franken bewegt als Essen, über den aber nur ein paar Mal im Jahr entschieden wird. Alle sind in Entwicklung, keines ist verfügbar.
Wann kommen die Eini-Module für Karriere, Steuern, Wohnen und Versicherung?
Eini veröffentlicht eine Reihenfolge, keinen Terminplan. Die Roadmap sagt, welches Modul als Nächstes gebaut wird — Karriere, dann Steuern, dann Wohnen, dann Versicherung, dann Reisen — und nennt bewusst keine Erscheinungsdaten.
Wird Eini teurer, wenn die neuen Module kommen?
Eini ist gratis zum Herunterladen, mit einer 7-tägigen kostenlosen Testphase und einem Premium-Abo für CHF 1.00 pro Woche — das ist der heutige Preis. Die Roadmap beschreibt, was in welcher Reihenfolge gebaut wird; sie ist keine Preisankündigung.
Bleiben die Funktionen für Lebensmittel und Mahlzeitenplanung erhalten?
Ja. Phase 1 ist kein Sprungbrett, das mit Phase 2 abgeschaltet wird. Lebensmittel sind der Teil, den Menschen wöchentlich öffnen, und dieser Teil wird neben den neuen Modulen weiterentwickelt. Eini bleibt zudem unabhängig von jedem Detailhändler und Versicherer.
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